Oklahoma bedeutet übersetzt "rote Menschen" und lange Zeit war in Oklahoma das "Indian Territory - das angeordnete und neue Siedlunggebiet für die 5 'civilized tribes', die zivilisierten Stämme der amerikanischen Ureinwohner.
Auf dem Weg dorthin sind wir mal wieder an einem McDonald vorbeigefahren. Man muss wirklich nicht bei McD essen, wenn man in den USA ist.
In den letzten Tagen war der Frühling ja ... sagen wir mal: abwesend. Die Amerikaner nehmen es aber mit Humor:
An einer Stelle hat uns ein schier unendlicher Güterzug aufgehalten. Mittendrin waren noch einmal drei Loks damit genug Power vorhanden war:
| Mir hat es geschmeckt - wie man sieht. |
Das Museum der "five tribes" war dann doch etwas enttäuschend. Es ist sehr klein und die Ausstellung war eher dürftig. Nicht zu empfehlen. Die Geschichte der Indianer in Oklahoma ist natürlich spannend und absolut kein Ruhmesblatt für die weissen Siedler.
| Die Siedlungsgebiete der Stämme zu verschiedenen Zeiten |
| Das kleine Museum in einem ehemaligen Behördenhaus |
| Nummernschild von Oklahoma - das 'native' Amerika |
In Tulsa wollten wir nicht lange bleiben. Aber ein Kunstsmuseum haben wir uns dann doch noch angeschaut. Es ist in einer ehemaligen Villa eines Ölbarons untergebracht und hat einen guten Querschnitt über fast alle Epochen der Kunst zu bieten. Das Philbrook Museum of Art ist wirklich eine Reise wert. Leider konnte man drinnen keine Fotos machen, aber der Garten ist auch schon eine Wucht. So leben halt die Reichen in den USA.
In Stroud waren wir beim Mexikaner essen und haben uns in Arcadia noch eine runde Scheune angeschaut. Die Landschaft ist hier auch etwas hügeliger als bisher. Und: die Erde ist rotbraun wie Rost. Die Autos haben rote Räder weil die Erde daran kleben bleibt.
| Stroud (OK) |
| Arcadia (OK) |
Morgen fahren wir nach Guthrie (OK) - der ursprünglichen Hauptstadt und schauen uns die alte Innenstadt an.
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